Fette
| Fette (chemisch:.
Lipide) bestehen aus Glycerin und Fettsäuren. Fette enthalten eine
Reihe weiterer Bestandteile, wie z.B. die fettlöslichen Vitamine und das
Cholesterin (letzteres nur in tierischen Fetten). Die Anzahl und die Art der Fettsäuren bestimmen die Eigenschaften eines Fettes und die Bedeutung für den menschlichen Körper. Man unterscheidet zwischen:
Einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Linolsäure und die Linolensäure, im Säuglingsalter wahrscheinlich auch noch die Arachidonsäure, sind für den Körper essentiell. Er kann sie nicht selbst aufbauen und muss sie über die Nahrung erhalten. Die im Körper am häufigsten vorkommenden Lipide sind die "Neutralfette" (Triglyceride). Sie lassen sich im Blut bestimmen. Mit der Nahrung aufgenommene Fette dienen der Energieversorgung und als Speicherfett. Die essentiellen Fettsäuren dienen u.a. dem Aufbau von Zellmembranen. Der Körper vermag überschüssige Energie (z.B. aus Alkohol) in der Leber zu Fett umzubauen und dieses dann als Depotfett zu speichern. Depotfett in geringer Menge ist für den Körper notwendig, z.B. als Schutz für innere Organe. In größerer Menge bedeutet es eine Belastung für Herz und Kreislauf (vgl. Bluthochdruck) und kann zu Übergewicht führen.
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| Fett ist genauso lebenswichtig wie die anderen Nährstoffe, wobei wir hier allerdings nicht auf eine gewisse Mindestmenge achten müssen. In nahezu jedem Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen, sind offene oder "versteckte" Fette enthalten. Die Hauptfunktion von Fett ist einerseits das Lösen der nicht wasserlöslichen Vitaminen aus der Nahrung. Andererseits dient es als Schutz unserer Eingeweide. Große Mengen davon benötigen wir allerdings nicht, etwa 15 Gramm täglich genügen. Fett hat einen Nachteil gegenüber Kohlenhydraten und Protein: Einmal aufgenommen, ist dessen Umwandlung in Energie sehr schwierig. Achten Sie darauf, was Sie essen, denn |
| Fett macht fett |
| Mit der Nahrung überschüssig aufgenommenes Fett wird größtenteils als Unterhautfettgewebe angelagert. Der Grund dafür liegt in der chemischen Ähnlichkeit zwischen Nahrungsfett und Körperfett, was es für den Körper leichter macht, das eine in das andere umzuwandeln. Daher ist Fett für den Körper eine willkommene Quelle an Speichermaterial. |
| Fett enthält pro Gramm neun Kalorien, also eine Menge Energie, aber diese ist für das Krafttraining nicht zugänglich. Hier benötigt der Körper schnell verfügbare Energie, wie sie in Kohlenhydraten enthalten ist. |
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Vorsicht vor gesättigten Fettsäuren, wie man sie vor allem in tierischen
Fetten findet! Sie bewirken, daß die Muskelzellen weniger empfindlich
auf Insulin reagieren. Reagieren die Zellen weniger empfindlich auf
Insulin, so ist auch die Insulinwirkung vermindert. Das Resultat ist,
daß Fett-Einspeicherung gefördert und Muskelaufbau verlangsamt wird.
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| Leichte Dauerbelastungen wirken sich theoretisch am effektivsten auf Ihre Fettverbrennung aus: |
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Dauer der Belastung |
Verwendete Energieträger |
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Kürzer als 5 Minuten |
Ausschließlich Kohlenhydrate |
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6 bis 10 Minuten |
Überwiegend Kohlenhydrate |
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10 bis 30 Minuten |
Zunehmend Fette, abnehmend Kohlenhydrate |
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Ab 30 bis etwa 60 Minuten |
Etwa zur Hälfte Fett, zur anderen Hälfte Kohlenhydrate |
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Länger als 60 Minuten |
Etwa 90 Prozent Fette, aber ab jetzt auch einige Proteine! |
| Was hierbei aber meistens außer Acht gelassen wird, ist die viel durchschlagender Wirkung von Intervalltraining oder HIT-Training für die Fettverbrennung: |
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Beim Training selbst werden aufgrund der hohen Intensität und der kurzen Dauer zwar vorwiegend Kohlehydrate verbrannt. Durch den erhöhten Stress auf das ZNS und die Anregung der Stoffwechseltätigkeit bis zu 24 Stunden nach solch einem Training wird noch lange Zeit vermehrt Fett als Energieträger genutzt - auch im Ruhezustand! Darum ist es eine kurzsichtige und irrige Annahme, durch viel Cardiotraining auch viel Fett verbrennen zu können. Mehr dazu in der Rubrik "Sport & Fettabbau".
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| Linol-und Linolensäure |
| Zwei
der mehrfachungesättigten Fettsäuren sind für den Menschen essenziell,
also müssen über die Nahrung zugeführt werden: Linolsäure(Omega 6) und Linolensäure (Omega3) Im Überschuss aufgenommen konnte auch diese zur Energiegewinnung genutzt werden, jedoch erst, wenn alle Faktoren erfüllt sind. Dabei kommt es sowohl zu einer Anregung des Stoffwechsels als auch zu einer erhöhten Thermogenese, so das eine Speicherung in KF recht unwahrscheinlich ist. Eher das Gegenteil ist der Fall. Es kommt zu einem verbesserten Fettabbau. Die meisten BB , die sich extrem fettarm ernähren zu wenig dieser Wichtigen Fettsäuren zu sich. Linolsäure findet sich in geringen Mengen in z.B. Haferflocken, Naturreis und vielen Gemüsen. Die Haubtliverranten sind hierfür: Sonnenblumenöl, Diestelöl so wie Walnussöl. Oft werden diese Öle in der Herstellung (durch erhitzen) In ihrer Struktur so verengert, dass sog. Tranks-Fettsäuren entstehen. Diese jedoch führen zu einer Vielzahl von Negativen Folgen(Schwächung des Imunsystems, Verschlechterung der Insulinempfindlichkeit, Senkung des Testo-Speigels und der Schwappesseuche). Darum nur kalt gepeste öle verwenden und auf solche Sachen wie, Frittieren, Braten und Backen Verzichten. Ebenfalls kommt se zu den Üblen Nebenwirkungen( wie oben genannt), Wenn das Verhältnis der beiden Fettsäuren zu einander nicht ausgewogen ist. Linolsäure nicht mehr als 10 g und Linolensäure 20 g. Es ist jedoch nicht so einfach einen Ausreichenden Spiegel an Linolensäure über die Normale Ernährung zu sich zu nehmen, da die Hauptlieverranten hierfür in der Regel nur in geringen Mengen zugeführt wird. Die Hauptlieverranten sind Leinensamen oder das Leinenöl. Wahlweise kann auch Fisch konsumiert werden( Lachs oder Hering) Wem das Alles nicht schmeckt kann auf Lachsölstabs zurückgreifen, was im Übrigen auch eine Günstige Variante ist |