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Wenn Muskeln beansprucht
werden, finden sowohl katabole (muskelabbauende) als auch
anabole (muskelaufbauende) Prozesse statt, in denen
unterschiedliche Stoffe „verstoffwechselt“ werden.
Beispielsweise entstehen dabei als Stoffwechselzwischenprodukte
der essentiellen verzweigt kettigen Aminosäure Leucin HMB und
Isokaproat. Beide erwecken den Eindruck, die muskelabbauenden
Prozesse durch ihre Synthese zu verringern. Aus diesem Grund
nennt maan HMB und Isokaproat beispielsweise auch
Antikataboliten. Man erklärt sich diese Tatsache damit, dass HMB
als Vorprodukt der körpereigenen Synthese von Cholesterin in
größerem Maße benötigt wird, sobald der Cholesterinbedarf
infolge schnellen Zellwachstums erhöht wird.
Aus diesen Überlegungen
stammt auch die Hypothese, dass eine verstärkte Zufuhr von HMB
in Phasen starker Muskulaturbeanspruchung Schäden im Bereich der
Muskulatur verringern, aber auch die Regeneration geschädigter
Partien beschleunigen kann.
HMB – Supplementen
werden die Wirkungsweisen entsprechend der im letzten Abschnitt
beschriebenen Hypothese zugewiesen. Ferner vermutet man, dass
HMB in der Eigenschaft als Vorprodukt der körpereigenen
Cholesterinsynthese in der Lage ist, die LDL – Cholesterinwerte
und die Blutdruckwerte zu senken. Darüber hinaus ist ein
immunstimmulierender Effekt denkbar, aber nicht erwiesen.
Die antikatabole
Wirkung, die HMB in starken Trainingsphasen zugeschrieben wird,
ist für die Einstufung des HMB als B – Supplement
verantwortlich. |