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Sport soll Spaß machen, keine Frage.
Statistiken zeigen, dass dies für 74% aller sich regelmäßig bewegenden
Bundesbürger die wichtigste Motivation ist. Es folgen Gesundheit (62%),
Fitness (54%) und Kondition (27%). Angeblich abgeschlagen auf den
hinteren Rängen rangiert dagegen die Einsicht, dass Sport auch gut für
die Figur ist. So viel zu Statistiken. Denn eigentlich möchte doch fast
jeder mit Hilfe von Bewegung ein paar Gramm Fett wegtrainieren.
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Körperliche Betätigung kann das
Immunsystem stärken.
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Trainierte Muskeln entlasten Knochen,
Gelenke und v. a. die Wirbelsäule.
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Ausdauersport wirkt sich positiv auf
das Herz-Kreislauf-System aus.
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Sport kann Alterungsprozesse
hinauszögern.
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Wer mit Spaß regelmäßig trainiert,
wird mit Stress besser fertig.
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Verbesserte körperliche
Leistungsfähigkeit stärkt das Selbstvertrauen.
Für ein gesundes Training gelten folgende
zehn Grundsätze:
1. Gesundheits-Check
Wenn Sie rauchen, unter Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten oder Diabetes
leiden, ist ein Besuch beim Arzt nötig, bevor Sie sich für einen bestimmten
Sport entscheiden. Das Gleiche gilt für Leute, die längere Zeit auf der faulen
Haut lagen, erst mit über 35 Jahren anfangen zu trainieren oder einige Kilo zu
viel wiegen.
2. Trainieren im richtigen Tempo
Beim Training ist das Timing entscheidend: Beginnen Sie langsam und steigern Sie
kontinuierlich die Intensität, Häufigkeit und Dauer der Betätigung. Eine
fachliche Anleitung in einem Verein, Lauftreff oder Fitnessstudio kann dabei
helfen. Der Deutsche Sportärztebund e. V. empfiehlt, drei- bis viermal pro Woche
für 20 bis 40 Minuten Sport zu treiben.
3. Verletzungen vorbeugen und ausheilen
Um sich beim Sport nicht zu verletzen, ist es wichtig, sich aufzuwärmen und
Muskeln und Sehnen zu dehnen. Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers. Im
Zweifelsfall müssen Sie kürzer treten oder vorübergehend eine andere Sportart
betreiben. Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen.
4. Kleidung macht nicht den Sportler
aus
Das Outfit muss nicht unbedingt modisch sein: Wichtig ist, dass es angemessen
und praktisch ist. Das Material sollte luftdurchlässig sein und Feuchtigkeit
leicht von innen nach außen gelangen können. Darüber hinaus nützt die schönste
Ausrüstung wenig, wenn Sie nicht an das Wetter angepasst ist.
5. Auf richtige Ernährung und
regelmäßiges Trinken achten
Südländische Kost mit kohlenhydrat- und ballaststoffreichen Lebensmitteln ist
ideal für jeden Sportler. Sie versorgt den Körper mit ausreichend „Power“
gewährleistet dennoch eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen, Mineral- und
Nährstoffen. Die Kalorienzufuhr sollte dem Körpergewicht angepasst werden und
der Flüssigkeitsverlust durch mineralhaltige Getränke ausgeglichen werden. Bei
Hitze muss natürlich mehr getrunken werden.
6. Überbelastungen vermeiden
Sport soll Spaß machen und keine Qualen bereiten. Wenn Sie nach dem Sport eine
„angenehme“ Müdigkeit spüren, liegen Sie mit Ihrem Trainingspensum genau
richtig. Meist ist es besser, sich länger oder locker zu bewegen als kurz und
heftig. Lassen Sie sich eventuell einen Trainingspuls vom Sportarzt vorgeben.
7. Erholungsphasen nach intensivem
Training
Nach einer langen Bergtour, einem Tennisturnier oder intensivem Fitness-Training
sollten sie auf Erholung achten und gut ausschlafen. Anschließend können auch
„lockere“ Trainingseinheiten eingeplant werden.
8. Sportpausen
Auch wenn es für eingefleischte Sportler schwer ist: bei Erkältungen, Fieber,
Gliederschmerzen oder sonstige akuten Erkrankungen ist eine Sportpause angesagt.
Sie tun sich und ihrem Körper keinen Gefallen, wenn Sie trotzdem trainieren oder
zu schnell wieder mit dem Sport beginnen.
9. Sport im Alter
Abwechslung ist im Alter alles: Die ideale Sportart für Rentner belastet alle
Körperpartien gleichmäßig und fördert möglichst Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit
und Koordination. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, fragen Sie Ihren Arzt
nach dem besten Einnahmezeitpunkt und der empfohlenen Dosis. Tipps gibt Ihnen
ein Sportmediziner in Ihrer Nähe.
10. Sport soll Spaß
machen
In erster Linie aber soll Sport uns Vergnügen bereiten und Abwechslung
in den Alltag bringen.
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