Schockprinzip
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Der Körper ist erstaunlich anpassungsfähig und vermag sich an Arbeitsbelastungen zu gewöhnen, die kein Pferd aushalten würde. Doch wenn man ihn immer der gleichen Belastung aussetzt, ihn ständig auf die gleiche Weise fordert, gewöhnt er sich so daran, daß er selbst auf hochintensives Training nicht mehr wie erwartet anspricht. Das kann man vermeiden, wenn man ihn hin und wieder mit einem neuen Programm überrascht, mit neuen Übungen oder solchen, die auf andere Weise oder in anderer Reihenfolge ausgeführt werden. Man glaubt gar nicht, wie schwierig ein relativ leichtes Trainingsprogramm wird, wenn man es nicht gewohnt ist. Und hat man sich daran gewöhnt, wird es Zeit, daß man etwas Neues oder eine Variante einbringt, um die Muskeln durch "Schock" zum Weiterwachsen anzureizen. Außergewöhnlich schweres Gewicht schockiert meist den Muskel, aber auch viele Methoden zur Steigerung der Intensität eignen sich dazu, wie etwa erweiterte Sätze oder das Isotensionsprinzip (siehe unten) oder irgend etwas anderes, das den Muskel sozusagen unvorbereitet trifft und den Körper zwingt, nicht so wie in der gewohnten Weise zu reagieren.
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